Krankheit aus homöopathischer Sicht
Krankheit aus homöopathischer Sicht
In der 6. Auflage des Organon erkennt Hahnemann durch weitere Forschungen, dass das Auftreten von Krankheitssymptomen nur eine Verstimmung der Lebenskraft bedeutet, dass eine tief im Inneren vorhandene unsichtbare Kraft aus der Ordnung geraten ist.Diese Kraft verleiht Körper, Seele und Geist all die Fähigkeiten, die benötigt werden, um das Leben zu erhalten und alle Lebensvorgänge zu steuern.
Somit gab es also für ihn eine immaterielle Kraft, die den materiellen Körper belebt.
Er folgerte: Wenn eine immaterielle Kraft aus der Ordnung geraten und der materielle Körper dadurch krank werden kann, so muss die Heilung folgerichtig bei der Wiederherstellung der immateriellen Kraft (Lebenskraft, Lebensenergie) ansetzen.
Nach langen Jahren des Experimentierens kam Hahnemann zu der Erkenntnis, dass die verabreichten Medikamente an Kraft zunehmen, je mehr man sie verdünnte und verschüttelte. Alleinige Verdünnung hatte keinen Effekt.
